Swobbee möchte den Zugang zu Wechselakkus erleichtern

Der Akku deines E-Rollers ist leer? Warum nicht an einen Swobbee Sharing Point fahren und ihn austauschen? Wechselakkus können das  nächste große Ding werden. Zumindest in der E-Mobilität. GreenPack macht die ersten, vielversprechenden Schritte. Ich hatte hier schon mal darüber geschrieben. Aber, GreePack hat bisher nur wenige Wechselstationen in Berlin und in ihren Sharing Points können nur GreenPack Akkus geladen werden. Nun kommt mit Swobbee ein externer Dienstleister hinzu. Swobbee bietet selber keine Akkus an. Möchte aber die Infrastruktur deutlich verbessern. Swobbee und GreenPack kommen aus derselben Welt. Genauer gesagt wurde Swobee von GreenPack gegründet. Das Ziel ist es, nicht nur GreenPack Akkus aufzuladen. Es sollen alle Akkus von allen Herstellern an den Sharing Points von Swobbee geladen werden.

Das Unternehmen Swobbee besitzt derzeit zehn Sharing Points in Berlin. Diese Sharing Points ähneln einer DHL Paket Station. Man fährt an so eine Station ran und tauscht seinen leeren gegen einen vollen Akku. Das geht in 30 Sekunden und damit deutlich schneller als konventionelles Tanken. Vom aufladen einen Teslas ganz zu schweigen. Bis ende 2019 sollen weiter Stationen in Stuttgart und Freiburg hinzukommen. So ein System kann nur über Fläche funktionieren. Bis Ende 2020 soll es 200 Sharing Points in 20 Städten geben.

Dabei sind die Anforderungen für solch eine Aufladestation sehr gering. Im einfachsten Fall genügt eine einfache Haushaltssteckdose um einen Sharing Point anzuschließen. Da nicht immer alle Akkus gleichzeitig geladen werden müssen. Für eine größere Station wird ein Drehstromanschluss benötigt. Diese findet man auf den meisten Gewerbehöfen. Dort ist auch ausreichend Platz wenn mal 6 oder 7 Fahrer Gleichzeitig ihre Akkus tauschen möchten.

Neben dem GreenPack Akku ist auch Kumpan zum Start mit dabei. Kumpan stellt Retro Roller auf E-Motor Basis her. Der Akku ist eine Eigenentwicklung namens Kraftpaket und kann ebenfalls in den Swobbee Sharing Points geladen werden. Es können Theoretisch alle Akkus bis 12KG geladen werden. Nein, einen Tesla Akku wird man nicht mit der Hand entfernen können und in einen Schrank schieben. Aber diverse E-Mobile wie Scooter, Roller, Lastentaxis und sogar Gartenprodukte laufen heute schon auf Akku-Basis. Das ist der Kundenkreis auf den es Swobbee abgesehen hat.

 

 

Markus

Kommunikationsberater bei Dreiknopfmedia
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Markus

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