OnePager Webseiten und SEO – Geht doch

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One Pager Webseiten haben negative Eigenschaften die für viele, die das Internet und ihre Webseite beruflich nutzen, so massive Einschränkungen haben dass man eigentlich raten müsste, auf OnePager Seiten zu verzichten. Warum und wieso das so ist habe ich hier sehr genau beschrieben. Deshalb möchte ich in diesem Text auch nur auf die Lösung eingehen, denn OnePager Webseiten und SEO – Geht doch

Wir haben also unsere Webseite, einen OnePager. Nun möchten wir Google jetzt mitteilen was genau wir als Unternehmen machen. Wir möchten unsere Dienstleistung vorstellen und unsere Produkte, wir möchten unsere Aufgaben darlegen und gegebenenfalls ein Portfolio aus Arbeitsproben zeigen. Natürlich möchten wir, dass der Kunde mit uns Kontakt aufnehmen kann.   All das sollte logischerweise in der Google Suche auftauchen. Bei einer OnePager Seite kann ich Google diese Information allerdings nicht mitteilen.

Lösung Weg 1 – Der unelegante Weg

Wir behalten die OnePager Seite. Auf der Startseite, die logischerweise in die üblichen Punkte unterteilt ist, werden wir nur rudimentäre Informationen geben. Diese bereiten wir Designtechnisch schön auf. So dass wir den Vorteil der Onepager Seite weiterhin behalten. Der Nutzer sieht auf den ersten Blick,  beim runter scrollen, alle wichtigen Informationen. Zusätzlich legen wir für jeden Punkt der Startseite eine weitere Unterseite an. Auf diesen Unterseiten vertiefen wir die Infomationen der Startseite. Wir können somit viel detaillierter arbeiten als auf einer OnePager Webseite.

Nun verlinken wir, jeden Bereich der Startseite, auf die neu erstellten Unterseiten. Diese Unterseiten haben eine übliche URL. Diese Unterseiten können wir nun mit den SEO-Infoamtionen füttern. Diese Lösung hat auch einige Nachteile. Wir müssen penibel drauf achten keinen doppelten Content zu erzeugen. D.h. das was auf der Startseite steht darf auf keinen Fall, im Wortlaut, auf der Unterseite auftauchen. Ansonsten wird die Seite recht schnell von Google, aufgrund doppelten Content abgestraft. Und zweitens, handelt es sich dabei um einen deutlich höheren Aufwand. Wenn ihr das selber erledigt, entfällt dieser natürlich. Wenn Ihr eure Seite von einer Agentur oder einem Designer bauen lasst, wird die Seite durch den deutlich höheren Aufwand, recht kostspielig.

Lösungsweg 2 – der eleganter Weg

Wir benötigen ein Programmierer der sich mit jQuery und Parallax auskennt. Ohne jetzt zu technisch werden zu wollen, ist dies eine wirklich elegante und saubere Lösung. Die Idee dahinter ist folgende.

Wir wollen weiterhin einen OnePager haben. Allerdings faken wir es, ohne dass der User es merkt. Wir erstellen für jeden Bereich unserer Startseite, wie unser Unternehmen, über uns, Portfolio, Arbeitsproben, Kontakt und so weiter, eine eigene Unterseite. Genauso wie in Lösung 1. Diese Unterseiten erhalten, logischerweise, eine eigene URL und wir können diese SEO-Technisch wunderbar bearbeiten.

Nun kommt der Trick.
Diese Unterseiten verknüpfen wir seriell miteinander. Die Unterseiten werden beim Scrollen einfach und unbemerkt nachgeladen. Für den Anwender sieht es so aus als wenn man sich auf einer Seite befindet obwohl man gerade durch Unterseiten scrollt. Die Umsetzung des ganzen erfolgt mithilfe der pushState Funktion in jQuery. Fragen Sie ein Programmierer oder schicken Sie uns eine Mail dann machen wir das für sie.

Mithilfe dieser Funktion erlaubt wir einzelnen Seiten so miteinander zu agieren das wir flüssige Übergänge gewähren können. Der große Vorteil, ich kann jede einzelne Seite wie üblich mit SEO Maßnahmen bespielen und packt sie danach zusammen.

Der Nachteil, wenn Sie dies nicht alleine können werden Sie Geld in die Hand nehmen müssen und einen Programmierer bezahlen. 

Also, abschließend, wenn schon einen One Pager dann bitte auf einem der beiden Wege. Und wenn ihr mich fragt für welchen Weg man sich entscheiden soll. Dann ist der eleganter Weg der bessere. Es sieht nicht aus wie gewollt und nicht gekonnt.

Markus

Kommunikationsberater bei Dreiknopfmedia
Nerd, Kaufmann, Geek, Soziologe, Vater, Entwickler, Musiker, Eisliebhaber, Programmierer, Designer, Fussballverrückt, Kommunikator, Gründer, Radfahrer, Unternehmer, Popcorn
Markus

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