EU möchte neue Strafe gegen Google verhängen. Diesmal ist AdSense der Grund

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Ich weiß nicht ob es witzig ist, aber in den letzten Jahren hat Google mehr Geld für Strafen ausgegeben als für Steuern. Zumindest in Europa. Nun kommt eine weitere Google Strafe hinzu. Die EU möchte eine Strafe gegen AdSense verhängen.

Google Adsense, ist eine der Werbeplattformen von Google. In diesem Fall für die Publisher also die Menschen die Inhalte ins Internet stellen. Wenn man eine Webseite besitzt kann man sich bei Google Adsense anmelden. Wenn die Anmeldung erfolgt ist, erhält man zugriff auf Google Adsense. Dort kann man sich, zum Beispiel, Codes generieren lassen die man an gewünschter Stelle in einem Text einbaut. An dieser Stelle wird dann ein Werbebanner angezeigt. Diese werden, je nach Benutzer deren Vorlieben, dass was Google über den jeweiligen Nutzer weiß, spezifisch angezeigt. Dafür sorgt der Google Algorithmus. Auch diese Webseite läuft mit Google AdSense.

Das Verfahren gegen Google Adsense wurde im Jahr 2016 eröffnet. Hierbei wurden Hinweisen nachgegangen die vermuten ließen, dass der Konzern eine marktbeherrschende Stellung bei online Werbung nicht nur besitzt sondern diese Position angeblich missbraucht. Genauer gesagt geht es um die Suchmaschine AdSense for Search. Einem Produkt innerhalb des AdSense Programms. In diesem werden ausschließlich Google Adsense Anzeigen angezeigt. Dort ist es nicht möglich Werbung von externen Anbietern einzubinden. Dies ist gegen die Regelung das Produkte allen offen stehen sollten. Hier schlägt der Explorer-Chrome Prozess zurück.

Im Jahr 2017 wurde Google, von der EU, zu einer Straf-Zahlung von $2,4 Milliarden verurteilt. Google hatte den Shopping Dienst widerrechtlich beworben. Im Zuge dieses Verfahrens sind die verfehlungen bei der Werbeplattform Adsense festgestellt worden. Nächste Woche soll es ein Urteil geben.

Übrigens, damit sind die Ermittlung gegen Google noch lange nicht abgeschlossen. Laut Reuters werden Mitbewerber von Google derzeit gezielt angefragt ob diese sich durch Google benachteiligt fühlen. Es ist mehr als deutlich, die EU schießt derzeit wirklich scharf gegen Google. Wir können davon ausgehen dass dies nicht das letzte Verfahren gegen Google sein wird. Abschließen, Google hat bisher mehr Geld für Strafen ausgegeben als es Steuern gezahlt hat. Weltweit.

Markus

Kommunikationsberater bei Dreiknopfmedia
Nerd, Kaufmann, Geek, Soziologe, Vater, Entwickler, Musiker, Eisliebhaber, Programmierer, Designer, Fussballverrückt, Kommunikator, Gründer, Radfahrer, Unternehmer, Popcorn
Markus

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